Australien 2 - Durchs Outback
Nach fast 3 Wochen wieder mal ein Lebenszeichen von uns. Sind schon in Alice Springs und haben nicht mehr weit zum Ayers Rock (Uluru).
Was hat sich in der Zwischenzeit ereignet:
Nachdem wir unsere Vorraete im Auto ordentlich aufgefuellten, gings weiter in den Bundesstaat Western Australia. Wir wollten dort die Region Kimberleys im Nordosten besuchen. Dafuer gab es aber zuvor noch ein paar Dinge zu beachten. So liegt Western Australia in einer eigenen Zeitzone und wir mussten die Uhren wieder um 1,5 Stunden zurueckstellen. Die Sonne ging daher schon wieder um 17:30 unter. Auch herrschen eigene Quarantaenevorschriften und man darf vieles Obst und Gemuese nicht ueber die Grenzen bringen, da die Westaussis das Einschleppen von Pflanzenschaedlingen fuerchten. Dieser Vorschrift fielen auch unsere Kartoffeln und Zwiebeln zum Opfer. Den Rest unserer guenstig erstandenen Orangen erhielt unser Campnachbar Robert.
Der war uebrigens ein ganz lustiger Typ und verkoerperte fuer uns so den richtigen australischen Way of Life und geniesst seine Pension (Fruehpension?) frei nach dem Motto "I follow the sun". Er erzaehlte uns, dass er schon seit Februar mit seinem Auto und Zelt im Norden Australiens auf Achse ist und dem Winter im Sueden entflohen ist. Nun bewegt er sich schoen langsam wieder richtung seiner Heimatstadt Adelaide zurueck, wo bald wieder waermere Temperaturen Einzug halten. Auf diese Weise leben eine ganze Menge an Leuten in Australien, im Sommer im klimatisch angenehmeren Sueden und im Winter im warmen Norden. Dabei sind sie mit den unterschiedlichsten Vehikeln unterwegs. Allradfahrzeuge, Autos mit Dachzelt, Pritschenwagen mit Aufbau, Wohnwagen, Wohnmobile, sogar einen umbebauten Camping-Autobus bekamen wir zu Gesicht. Eine richtige Campernation. Am Abend sitzt man dann am Lagerfeuer bei einem Bierchen und erzaehlt sich seine Abenteuer. Ob man dabei alles glauben kann ist fraglich, auf jeden Fall interessant zuzuhoeren.
Zurueck zu den Kimberleys. Diese rauhe Gegend zeichnet sich durch eine von Naturgewalten geformte Landschaft aus. Unzaehlige Fluesse, Schluchten, Wasserfaelle und verschiedenste Gesteinsformationen gibt es zum Entdecken. Bis vor einigen Jahren wagten sich nur wenige Abenteurer mit dem eigenen Auto in diese Region, mittlerweile sind die Strassen etwas besser und auch genuegend Touristen unterwegs. Trotzdem sind in der Regenzeit grosse Teile aufgrund ueberfluteter Strassen nicht erreichbar. Wir bewegten hauptsaechlich entlang der Gibb River Road und machten von dort aus immer wieder ein paar Abstecher in die umgebenden Nationalparks. Unser Auto hat uns zum Glueck dabei nicht im Stich gelassen und wir hatten auch keine Reifenpanne wie soviele andere. Beim Fahren haben wir uns immer wieder abgewechselt, manchmal im 2 Stunden Rhytmus, da das Fahren auf den Schotterstrassen ueberaus anstrengend war. Letztendlich hatten wir dann noch eine Strecke von 1100km auf Schotter richtung Alice Springs zu bewaeltigen, richtige Ortschaften bekam man dabei nicht zu Gesicht, hoechstens ein paar Cattelstations, alle paar 100km ein Roadhouse oder eine Goldmine. Laut einem Security-Mitarbeiter einer Mine, mit dem wir ins Gespraech kamen, werden die Arbeiter dafuer zur Schicht alle 2 Wochen eingeflogen.
Ausser mit Autofahren verbrachten wir die Tage mit Wanderungen, Baden unter Wasserfaellen und Sitzen am Lagerfeuer. Das schoenste am Outback sind wohl die Sonnenauf- bzw. Sonnenuntergaenge und der naechtliche Sternenhimmel.
Punkto Tierwelt bekamen wir unsere ersten beiden Schlangen zu sehen, jede Menge Wallabies und Kangaroos (leider viele tot am Strassenrand und ein mal auch in unserer Grillpfanne), Voegel, Dingo (Wildhund), Freshwater Crocodiles, Eidechsen und Warane.
See you later folks, dann hoffentlich schon mit Fotos vom beruehmten Uluru (Ayers Rock)!
Flussueberquerung

Antifliegenmode und Steak

Morgenstimmung am Fluss

Sandstrasse und Auto

Mitchell Falls

Bell Gorge

Geikie Gorge

Purnululu Nationalpark (Bungle Bungles)


Was hat sich in der Zwischenzeit ereignet:
Nachdem wir unsere Vorraete im Auto ordentlich aufgefuellten, gings weiter in den Bundesstaat Western Australia. Wir wollten dort die Region Kimberleys im Nordosten besuchen. Dafuer gab es aber zuvor noch ein paar Dinge zu beachten. So liegt Western Australia in einer eigenen Zeitzone und wir mussten die Uhren wieder um 1,5 Stunden zurueckstellen. Die Sonne ging daher schon wieder um 17:30 unter. Auch herrschen eigene Quarantaenevorschriften und man darf vieles Obst und Gemuese nicht ueber die Grenzen bringen, da die Westaussis das Einschleppen von Pflanzenschaedlingen fuerchten. Dieser Vorschrift fielen auch unsere Kartoffeln und Zwiebeln zum Opfer. Den Rest unserer guenstig erstandenen Orangen erhielt unser Campnachbar Robert.
Der war uebrigens ein ganz lustiger Typ und verkoerperte fuer uns so den richtigen australischen Way of Life und geniesst seine Pension (Fruehpension?) frei nach dem Motto "I follow the sun". Er erzaehlte uns, dass er schon seit Februar mit seinem Auto und Zelt im Norden Australiens auf Achse ist und dem Winter im Sueden entflohen ist. Nun bewegt er sich schoen langsam wieder richtung seiner Heimatstadt Adelaide zurueck, wo bald wieder waermere Temperaturen Einzug halten. Auf diese Weise leben eine ganze Menge an Leuten in Australien, im Sommer im klimatisch angenehmeren Sueden und im Winter im warmen Norden. Dabei sind sie mit den unterschiedlichsten Vehikeln unterwegs. Allradfahrzeuge, Autos mit Dachzelt, Pritschenwagen mit Aufbau, Wohnwagen, Wohnmobile, sogar einen umbebauten Camping-Autobus bekamen wir zu Gesicht. Eine richtige Campernation. Am Abend sitzt man dann am Lagerfeuer bei einem Bierchen und erzaehlt sich seine Abenteuer. Ob man dabei alles glauben kann ist fraglich, auf jeden Fall interessant zuzuhoeren.
Zurueck zu den Kimberleys. Diese rauhe Gegend zeichnet sich durch eine von Naturgewalten geformte Landschaft aus. Unzaehlige Fluesse, Schluchten, Wasserfaelle und verschiedenste Gesteinsformationen gibt es zum Entdecken. Bis vor einigen Jahren wagten sich nur wenige Abenteurer mit dem eigenen Auto in diese Region, mittlerweile sind die Strassen etwas besser und auch genuegend Touristen unterwegs. Trotzdem sind in der Regenzeit grosse Teile aufgrund ueberfluteter Strassen nicht erreichbar. Wir bewegten hauptsaechlich entlang der Gibb River Road und machten von dort aus immer wieder ein paar Abstecher in die umgebenden Nationalparks. Unser Auto hat uns zum Glueck dabei nicht im Stich gelassen und wir hatten auch keine Reifenpanne wie soviele andere. Beim Fahren haben wir uns immer wieder abgewechselt, manchmal im 2 Stunden Rhytmus, da das Fahren auf den Schotterstrassen ueberaus anstrengend war. Letztendlich hatten wir dann noch eine Strecke von 1100km auf Schotter richtung Alice Springs zu bewaeltigen, richtige Ortschaften bekam man dabei nicht zu Gesicht, hoechstens ein paar Cattelstations, alle paar 100km ein Roadhouse oder eine Goldmine. Laut einem Security-Mitarbeiter einer Mine, mit dem wir ins Gespraech kamen, werden die Arbeiter dafuer zur Schicht alle 2 Wochen eingeflogen.
Ausser mit Autofahren verbrachten wir die Tage mit Wanderungen, Baden unter Wasserfaellen und Sitzen am Lagerfeuer. Das schoenste am Outback sind wohl die Sonnenauf- bzw. Sonnenuntergaenge und der naechtliche Sternenhimmel.
Punkto Tierwelt bekamen wir unsere ersten beiden Schlangen zu sehen, jede Menge Wallabies und Kangaroos (leider viele tot am Strassenrand und ein mal auch in unserer Grillpfanne), Voegel, Dingo (Wildhund), Freshwater Crocodiles, Eidechsen und Warane.
See you later folks, dann hoffentlich schon mit Fotos vom beruehmten Uluru (Ayers Rock)!
Flussueberquerung

Antifliegenmode und Steak

Morgenstimmung am Fluss

Sandstrasse und Auto

Mitchell Falls

Bell Gorge

Geikie Gorge

Purnululu Nationalpark (Bungle Bungles)


dieweltreisenden - 15. Sep, 06:53
dieweltreisenden - 21. Sep, 13:14
Kleiner Statistischer Nachtrag
Nicht nur die Zeit beim Reisen vergeht mit Riesenschritten, auch die Kilometer sprudeln nur so runter. Haben am 5. September unseren 100. Reisetag (!) mit australischem Rotwein und Spaghetti gefeiert und heute unseren 6000. Kilometer auf unseren Landcruiser draufgefahren.
lg
dieweltreisenden
lg
dieweltreisenden
Danke für Teil 2
Mit Freuden haben wir vernommen, dass Euch Australien gefällt und es Euch gut geht. Leider hat das mit dem Telefonieren übers Festnetz nicht geklappt. Mutti hat zwar den Hörer abgehoben aber dann war Sendepause. Was das Mobiltelefon angeht, so bin ich eher unter 0043/664/621 45 74 erreichbar. Das alte Mobiltelefon habe ich zwar mit, wenn ich es nicht gerade wo verlegt habe, finde es aber meist nicht rechtzeitig, da es irgendwo verstaut ist. Skype geht im Büro glaube ich auch jetzt wieder über das Standgerät, doch fehlt mir dazu das passende Mikro, werde mir eines besorgen. Nelli ist am 15. 09. nach Mailand gefahren (Zug) um an einer Hochzeit von Ric's Freund teilzunehmen. Macht gleich 14 Tage Urlaub. Heute war im Samstag Kurier ein Beitrag über Samoa und Tonga. die Cook Inseln sind auch dabei. Gehören , die nun zu Samoa und Tonga oder nicht. Auf Eurer Karte habt Ihr Cook Inslen eingetragen, wo werdet Ihr nun wirklich sein? Haben im Internet nachgeschaut und wissen nun mehr über das Paradies. Mutti will natürlich gerne wissen auf welcher der vielen Inseln Ihr Euch von den Strapazen der Australienreise erholen wollt. Wisst Ihr das schon oder lasst Ihr Euch überraschen von der Schönheit der Inseln. Bitte keine Shorts tragen, ist zwar üblich von den Touristen wird aber nur geduldet, um nicht zu sagen, nicht gewünscht. Was fliegt man da eigentlich an? Gibt es mehrere Flughäfen oder kann man überall landen? Seit Eurer Reise könnte Mutti Geographie unterrichten, liest alles und erkundigt sich überall. Übrigens ist Christian Krombholz, kein Schulkollege sondern ein Spielgefährte aus Kindheitstagen.
Fliege am Donnerstag zu einer RK Tagung nach Essen, komme aber am Samstag wieder. Sind am Sonntag bei 450 Jahre Evang. Kirche in Österreich eingeladen und essen mit dem Landesfürsten zu Mittag.
Liebe Grüße pa
Cooks,...
Ursi wird wahrscheinlich am Samstag oder Sonntag nochmal anrufen, ist nicht so leicht von hier mit der Zeitverschiebung bzw. den nichtvorhandenen Telefonzellen im Outback. Vielleicht gibts morgen auch ein Treffen mit Hr. Krombholz, spielen derzeit Detektive :-)
lg
Roland & Ursi